Die verschiedenen Hauttypen – Teil I

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Welchen Hauttyp habe ich? - Mit dieser Frage hat sich bestimmt schon jeder befasst, wenn es um die Auswahl der richtigen Hautpflege ging.

Im heutigen Blog-Beitrag geht es um die verschiedenen Hauttypen. Die Informationen können euch dabei helfen, herauszufinden zu welchem Hauttyp ihr tendiert und welche Pflegeprodukte eher für euch geeignet sind.

 

Aufgaben der Haut

Unsere Haut ist mit einer Fläche von 1,5 bis 2 m² das größte Organ des Menschen. Ihr kommen zahlreiche Aufgaben zu, wie z.B. Temperaturempfinden, Tastsinn, Schmerz und Juckreiz. Gleichzeitig bildet sie außerdem eine Schutzbarriere vor äußeren Einflüssen. Durch Elastizität und Dehnbarkeit schützt sie vor mechanischen Einflüssen wie Reibung und Druck. Die Lipide und Enzyme der Haut schützen uns vor chemischen Schädigungen (Laugen), Hitze, Kälte, anderen Strahleneinwirkungen sowie vor Keimen. Die Pflege des Säureschutzmantels zur Aufrechterhaltung dieser Schutzfunktionen ist deshalb besonders wichtig. Neben diesen Abwehrfunktionen ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Haut der Schutz vor Verdunstung und Austrocknung.

 

Hautveränderung

Je nach Alter, Lebensstil und Umwelteinflüssen verändert sich unsere Hautstruktur, so dass wir uns nicht durchgängig einem einzigen Hauttyp zurechnen können. Weiterhin gibt es keine klaren Grenzen, ab wann man von öliger, normaler, trockener, sensibler oder Mischhaut spricht. Es gibt jedoch bestimmte Anhaltspunkte, anhand derer wir Tendenzen erkennen können. Unseren ungefähren Hauttyp zu kennen ist wichtig, um geeignete Pflegeprodukte für unsere Haut auswählen zu können. Dabei geht es nicht darum, z. B. ölige Haut zu „beseitigen“, sondern die bestmögliche Pflege für diesen Hauttyp herauszufinden. So würde man z. B. keine Gesichtscreme einsetzen, die die Ölproduktion der Haut zusätzlich anregt.

 

Die verschiedenen Hauttypen

Normale Haut

Normale Haut wird in der Kosmetik bezeichnet als Zustand ohne sichtbare Schädigungen, Verletzungen oder Störungen und ohne ein Gefühl des Unwohlseins (spannen, brennen, Juckreiz etc.). Der Feuchtigkeitsgehalt, die Talgproduktion etc. befinden sich in einem Gleichgewicht. Wenn ihr keine Hautirritationen, übermäßige Öl- und Talgproduktion oder übermäßig trockene Hautstellen im Gesicht feststellen könnt, dann habt ihr vermutlich „normale“ Haut. Dabei ist es unerheblich, ob eure Haut bei heißen Temperaturen etwas mehr Öl produziert, oder eure Haut im Winter viel trockener als im Sommer ist.

 

Trockene Haut



Trockene Haut ist durch einen Feuchtigkeitsmangel der Hornschicht charakterisiert. Der optimale Wassergehalt liegt bei 20-30 %. Ein geringerer Wassergehalt wird als unangenehm empfunden – die Haut spannt. Externe Faktoren wie das Klima, Pflegegewohnheiten oder die Einnahme bestimmter Medikamente können Einfluss auf den Wassergehalt haben. Wird die Haut zu trocken, kann es zu Schuppung kommen, so dass die Haut besonders in Bereichen mit wenig Talgdrüsen irritiert werden und sich entzünden kann.

 

Erkennungsmerkmale:

  • die Hautoberfläche fühlt sich rau an
  • Spannungsgefühl, Juckreiz
  • Bis hin zu Rötung, Irritation

 

Einflussfaktoren:

Persönliche Gewohnheiten:

  • Häufiges, langes Baden/Duschen
  • Heißes Wasser
  • Übermäßiger Gebrauch von Seifen
  • Mangelnde Rückfettung der Haut

 

  Umwelteinflüsse:

  • Extreme Temperaturen (Kälte, Hitze)
  • Trockene Luft
  • Wind
  • Jahreszeiten (Herbst, Winter)
  • UV-Strahlung
  • Luftverschmutzung

    Faktoren in geschlossen Räumen:

    • Klimaanlage
    • Zentralheizung
    • Niedrige Luftfeuchtigkeit

      Sonstiges:

      • Ernährung (z.B. mangelnde Aufnahme essentieller Fettsäuren)
      • Psychische Faktoren, Stress

        Pflege

        Bei der Auswahl der Pflegeprodukte solltet ihr auf Inhaltsstoffe achten, die den vorhandenen Mangel an Feuchtigkeit und Fett ausgleichen sowie die Hautschutzbarriere stärken können. Milde und leichte Produkte, die einerseits rückfettend wirken und anderseits nicht nur Feuchtigkeit spenden, sondern sie auch einschließen, eignen sich für die Pflege trockener Haut.

        Substanzen zur Pflege trockener Haut (Auszug):

        • Glycerin (Glycerol)
        • Honig
        • Hyaluronsäure
        • Urea
        • Panthenol
        • Jojobaöl (rückfettend)
        • Fettalkohole (Cetylalkohol, Stearylalkohol, Lanolinalkohol)
        • Fettsäuren (Stearinsäure, Lanoloinsäure)
        • Wachs (Lanolin, Bienenwachs, Stearylstearat)

         

         

        Quelle: Kerscher, Martina: Dermatokosmetik (2009)


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