Die verschiedenen Hauttypen - Teil II

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In diesem Beitrag geht es um den zweiten Teil des Blogeintrags zu den  verschiedenen Hauttypen.

Sensible Haut

Sensible Haut tritt meistens in Kombination mit trockener oder öliger Haut auf und wird in der Dermatokosmetik als ein subjektives Erscheinungsbild angesehen.

Erkennungsmerkmale

  • Rötung
  • Irritationen
  • Juckreiz
  • Spannungsgefühl der Haut
  • Brennen
  • Austrocknung mit Schuppung

Tatsächlich können viele unterschiedliche Faktoren für eine leicht zu irritierende Haut verantwortlich sein.

Einflussfaktoren:

Persönliche Gewohnheiten:

  • Hautveränderung nach Anwendung bestimmter/ungeeigneter Kosmetika
  • Übermäßiger Gebrauch von Seife
  • Alkohol
  • Ernährung
  • psychische Faktoren: Stress
  • klimatisierte Innenräume

Umwelteinflüsse:

  • Kälte
  • Wind
  • Trockene Luft
  • Jahreszeiten (Herbst, Winter)

Sonstiges:

  • Hautveränderungen in Verbindung mit Menstruation bzw. Zyklus

 

Pflege

Bei der Auswahl der Pflegeprodukte solltet ihr auf möglichst reizarme und milde Produkte achten, die eure Haut nicht zusätzlich reizen. Besonders geeignet sind z. B. Hautpflegeprodukte mit einem niedrigen pH-Wert. Auf mechanische Peelings solltet ihr besser verzichten und stattdessen eine Alternative auf chemischer Basis wählen. Oft enthalten diese AHA-Säure (Alpha-Hydroxysäure, eine Art von Fruchtsäure), die für sensible Haut nur in Maßen verträglich ist. Wenn ihr ein solches Peeling oder Serum mit Peelingeffekt ein- bis zweimal wöchentlich verwendet, schadet es eurer Haut nicht. Je nachdem wie empfindlich eure Haut auf Pflegeprodukte reagiert, empfehlen wir euch auch auf Sonnenschutzgele oder Produkte mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor zu verzichten.

Potenziell irritierende Inhaltsstoffe:

  • Fruchtsäuren
  • Salizylsäure
  • Retinoide
  • Urea
  • pflanzliche Inhaltsstoffe
  • Natriumlaurylsulfat
  • Vitamin C und E
  • Lanolin
  • Propylenglykol

Diese Inhaltsstoffe müsst ihr nicht komplett meiden, doch sollten sie, je nach Ausprägung der Sensiblität eurer Haut, sparsam dosiert werden.

 

 

Ölige Haut

Ölige und seborrhoische (zu Akne neigender), Haut wird durch einen erhöhten Gehalt an Lipiden auf der Hautoberfläche definiert. Dies zeigt sich vor allem in talgdrüsenreichen Hautbereichen wie der T-Zone im Gesicht (Betonung von Stirn, Nase und Kinn) sowie auch an den Schultern, auf der Brust oder am Rücken.

Erkennungsmerkmale

  • (fett)glänzende Haut
  • großporiges Hautbild
  • schwarze/weiße Mitesser ("blackheads" / "whiteheads")

 

Einflussfaktoren:

Persönliche Gewohnheiten:

  • übermäßige oder dem Hauttyp nicht angepasste Hautpflege
  • Absolutes Fasten
  • Einnahme von bestimmten Medikamenten
  • psychische Faktoren: Stress

 

Umwelteinflüsse:

  • Hitze (Sommermonate)
  • Anstieg der Hauttemperatur
  • UV-Strahlung

Sonstiges:

  • genetische Faktoren
  • Pubertäre Phase
  • Alter, Menopause

 

Pflege

Ein wichtiger Bestandteil der Pflege zu Unreinheiten neigender Haut ist die gründliche, aber schonende Hautreinigung. Dazu eigenen sich milde Reinigungscremes oder -schaums, oder speziell entwickelte Pflegeprodukte für zu Akne neigende Haut. Durch die Anwendung des Reinigungsmittels sollen überschüssiges Sebum, tote Hautzellen und Verunreinigungen wie Staub und Make-up entfernt werden. Auf Seifen solltet ihr besser verzichten, da sie einen zu starken pH-Wert aufweisen und zudem auch Fettsäuren auf der Hautoberfläche freisetzen können, die die Entstehung von Mitessern begünstigen. Anstelle eines mechanischen Peelings, dass eure Haut zu sehr reizen würde, empfehlen wir auch hier ein chemisches Peeling.

Neben einer gründlichen Hautreinigung ist auch die Versorgung mit Feuchtigkeit sehr wichtig. Wir empfehlen euch die Benutzung von Pflegeprodukten auf (Hydro-) Gelbasis o.ä. Produkte auf einer ölfreien Basis.

 

Substanzen zur Pflege öliger Haut (Auszug):

  • Allantoin (hydratisierend, regenerationsfördernd)
  • Chloroxylenol (antibakteriell)
  • Hyaluronsäure (hydratisierend)
  • Milchsäure (antientzündlich, hydratisierend, Mitesser auflösend)
  • Niacinamide (exfoliativ (Ablösung toter Hautzellen), hemmt übermäßige Talgproduktion)
  • Panthenol (feuchtigkeitsspendend, barrierestabilisierend)
  • Salicylsäure (exfoliativ, antientzündlich)

 

Mischhaut

Als Mischhaut wird der Hautzustand bezeichnet, bei dem die talgdrüsenreichen Hautbereiche, wie die T-Zone im Gesicht (Stirn, Nase, Kinn), zu öliger Haut tendieren, wohingegen andere Bereiche, vor allem die Wangen, eher zu trockener Haut neigen.

Erkennungsmerkmale

  • zu Unreinheiten neigende T-Zone (Stirn, Nase, Kinn)
  • trockene, mitunter schuppige Wangen

 

Einflussfaktoren:

Persönliche Gewohnheiten:

  • übermäßige oder dem Hauttyp nicht angepasste Hautpflege
  • psychische Faktoren: Stress

 

Umwelteinflüsse:

  • Kälte
  • Wind
  • Trockene Luft
  • Jahreszeiten (Herbst, Winter)

    Pflege

    Bei der Auswahl der Pflegeprodukte habt ihr zwei Möglichkeiten:

    1. Ihr könnt Pflegeprodukte auswählen, die auf einer Creme-Gel-Basis bestehen und sie ganzflächig einsetzen. Der Cremeanteil versorgt eure trockenen Hautflächen, wohingegen der Gelanteil einer "Überfettung" der T-Zone entgegenwirkt.

    2. Für die trockenen Hautbereiche könnt ihr Produkte verwenden, die für trockene Haut geeignet sind. Für die Bereiche, die zu Unreinheiten neigen könnt ihr Produkte benutzen, die speziell für diesen Hauttyp entwickelt wurden.

    Für die nachfolgende Pflege bietet sich die Verwendung eines Serums oder mehrerer Seren an, da man sie gezielt auf einzelne, bestimmte Hautpartien auftragen kann. Seren enthalten Wirkstoffe in hochkonzentrierter Form zu unterschiedlichsten Haut"problemen". So könnt ihr z. B. gezielt gegen große Poren vorgehen, bestimmte Bereiche mit extra Vitaminen versorgen oder Seren mit Peeling-Effekt als chemisches Peeling für bestimmte Hautareale verwenden.

     

    Quelle: Kerscher, Martina: Dermatokosmetik (2009)


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